Viertürer basiert auf dem 308 und ist für China vorgesehen
Peking, 26. Januar 2010 - Seit fünf Jahren ist Peugeot in China vertreten - mit wachsendem Erfolg. Im Jahr 2009 wurden über 410.000 Autos verkauft, 44 Prozent mehr als im Jahr 2008. Jetzt wurde in Peking der 408 vorgestellt. Der luxuriöse Viertürer soll die Zahlen weiter verbessern. Immerhin 100.000 Autos sollen pro Jahr abgesetzt werden.
408: Limousine für China
Stufenheck-Autos wie die neue Mittelklasse-Limousine sind bei den Chinesen sehr beliebt. Anders als zu vermuten wäre, ist der 408 aber kein Nachfolger des bei uns bekannten 407. Vielmehr basiert die Limousine des 308 auf der so genannten B-Plattform. Der 408 soll nur in China, Russland und Südamerika angeboten werden, zu uns kommt er laut Peugeot-Sprecher Bernhard Voß nicht. Über den 407-Nachfolger darf man weiterhin spekulieren: Die große Baureihe wird auf einer eigenen Plattform im Jahr 2011 kommen, vermutlich unter dem Namen 508.
Dezenteres Frontdesign
Dennoch ist der 4,68 Meter lange 408 auch für Europa interessant, denn es kommt bereits die neue, dezentere Peugeot Design-Sprache zur Geltung. Der 408 entstammt einem Joint-Venture zwischen PSA Peugeot Citroën und der Chinesischen Dongfeng Motor Group. Angeboten wird der Wagen mit einem 110 PS starken 1,6-Liter-Benziner oder einem Zweiliter-Otto mit 147 PS, beide werden mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder optional mit einer Viergang-Automatik kombiniert.