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987 PS in einem Porsche 911? 330 km/h Spitze in einer Staatskarosse? Oder wie wär`s mit einem Umwelt-Hot-Rod mit über 500 PS und Bio-Ethanol im Tank? Alles kein Problem solange die Kasse stimmt! In unserem Foto-Special zeigen wir Ihnen die heißesten und verrücktesten Tuning-Autos der letzten Monate.
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Der Supersportwagen Porsche Carrera GT diente als Basis für den Mirage GT von Tuner Gemballa. Der in einer Serienauflage von 1.500 Stück gebaute Stuttgarter mobilisiert nach der Leistungskur aus 5,7 Litern Hubraum 672 PS (Serie: 612 PS), der Sprint von null auf 100 km/h dauert lediglich 3,8 Sekunden.
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Ein noch heißeres Kaliber ist der 9FF GT9: Ursprünglich war er ein Porsche 911 GT3, hat aber jetzt unglaubliche 987 PS unter der Haube. Damit soll er schneller als 400 km/h fahren. Kostenpunkt: 476.000 Euro.
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Dieser TT hat mächtig abgespeckt: die Studie clubsport quattro von Audi. Der puristische Roadster soll eine Fahrmaschine reinsten Wassers sein: Kein Verdeck, keine A-Säule statt dessen eine umlaufende Scheibe im Speedster-Stil. Modifiziert wurde auch der Zweiliter-TFSI-Motor, der aus dem S3 stammt und in der Serie 265 PS leistet. Der aufgeladene Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung knackt nach der Überarbeitung die 300-PS-Grenze.
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Der Rekord-Maybach von Brabus: Mit 330,6 km/h hat der Luxus-Bolide erst kürzlich auf der Hochgeschwindigkeits-Teststrecke im italienischen Nardo einen neuen Weltrekord aufgestellt. Der auf 730 PS gesteigerte Maybach 57 darf sich jetzt als schnellste und exklusivste Ultra-Luxuslimousine der Welt bezeichnen. Damit verbesserten die Ingenieure und Testfahrer des Veredlers aus Bottrop ihre eigene Vorgabe aus dem Jahr 2005. Ebenfalls in Nardo wurde damals ein Maybach 57 mit einem V12-Biturbo-Triebwerk und 640 PS mit einer Geschwindigkeit von 314 km/h gemessen.
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König der Straße: Mit der ultimativen Version des Renn-Mustang feiert Ford 40 Jahre Shelby GT500 KR (KR = King of the Road). Die Leistung des heißen Pferdchens ist dem Anlass angemessen. Dank Kompressor, Ladeluftkühlung und Motortuning leistet der Jubi-Shelby rund 540 PS also 40 PS mehr als der reguläre Shelby GT500.
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Das Besondere an diesem Cayman der Dortmunder Porsche-Veredler: Er schluckt Bio-Ethanol statt Super-Benzin. Der 3,6-Liter-Motor erzeugt satte 780 PS und gewaltige 870 Newtonmeter.
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Rinspeed stellt immer wieder spannende Varianten von Porsche-Fahrzeugen vor. Auf der diesjährigen Motor Show in Essen ist unter anderem dieser komplett verspoilerte Cayenne zu sehen. Den Cayenne Turbo können Leistungshungrige beim Traditionstuner auf bis zu 600 PS aufblasen lassen.
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Richtig bullig sieht dieser Q7 vom Tuner PPI aus. Der Beiname ICE hat wohl eher nichts mit dem gleichnamigen Zug zu tun die massige Front des getunten Audi erinnert uns aber schon an das schnellste Ungetüm der Deutschen Bahn.
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Auch Cadillac gibt sich gerne sportlich: Die CTS Sportstudie hat sich mit riesigen 20-Zoll-Felgen und einer beeindruckenden Brembo-Sportbremse schick gemacht. Beim Thema Antrieb allerdings gibt sich Konzeptauto bescheiden: Im Gegensatz zum Renn-Caddy CTS-V der ersten Generation wummert unter der Haube kein heißer V8, sondern ein Sechszylinder mit rund 300 PS.
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Luxus trifft Luxus: Mercedes-Tuner Carlsson hat in Zusammenarbeit mit der Leder-Lifestyle Marke Etienne Aigner den Carlsson Aigner CK65 Eau Rouge entwickelt. Das Luxuscoupé auf Basis des Mercedes Benz CL verfügt über mehr als 700 PS und rund 1.100 Newtonmeter Drehmoment. Eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden und 320 km/h Spitze sind damit kein Problem.
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Nur drei Wochen nach Markteinführung des Tiguan präsentiert VW das sportliche R-Line-Programm. Es umfasst ein Interieur- und ein Exterieur-Paket und steht exklusiv für die Tiguan Version Sport&Style zur Verfügung. Zu den Erkennungszeichen gehören die 19-Zoll-Alufelgen mit der Bezeichnung Omanyt".
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Mit einer Leistung von 350 PS gehört der Touareg R50 zu den stärksten Geländewagen der Welt. Schon bei 2.000 Umdrehungen entwickelt der V10 TDI des Touareg R50 die enorme Kraft von 850 Newtonmeter. In nur 6,7 Sekunden beschleunigt der Monster-Diesel den Geländewagen auf 100 km/h. In Deutschland ist der Touareg R50 ab 88.260 Euro bestellbar.
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Wenn ein serienmäßiger Hummer zu dezent ist: Das Konzept H3R zeigt, wie man aus einem auffälligen Wagen einen noch auffälligeren machen kann. Leistungsmäßig geht`s in der Tuning-Studie richtig zur Sache: Mit einem 7,0-Liter-V8 mit 505 PS dürfte dieser H3 die eine oder andere Wurst locker vom Teller ziehen. Eine Offroad-Auspuffanlage und die grobstolligen Geländereifen sorgen dafür, dass der H3 auch abseits befestigter Straßen dem kernigen Hummer-Image gerecht wird.
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Die "Öko"-Corvette von Talkmaster Jay Leno war einer der Stars auf der SEMA Show 2007 in Las Vegas. Angesichts eines Motors mit 8,2 Liter Hubraum und brachialen 608 PS würde wohl niemandem spontan der Begriff "Öko" durch den Kopf gehen. Aber trotzdem kann das Gewissen des Showmanns mit dem markanten Kinn halbwegs ruhig bleiben: Schließlich wird diese Vette mit Bio-Ethanol betrieben. So verbrennt Jay Leno nachwachsende Rohstoffe, wenn er seinem neuesten Spielzeug die Sporen gibt.
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Kein Witz: Dieser Hot Rod läuft mit Bio-Ethanol. Der heiße Hingucker ist aber nicht nur mit ungewöhnlichem Sprit unterwegs. Er trägt auch einen für Hot-Rod-Verhältnisse ungewöhnlichen Motor unter der knappen Haube. Statt des üblichen Small-Block-V8 haben die Mannen von Chevrolet nämlich einen 2,2-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung zwischen die Vorderräder implantiert. Leistung: über 520 PS.
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Elegant und sportlich zugleich ist der Abt AS5. Aus dem Dreiliter-TDI von Audi holen die Tuner statt 240 nun 300 PS heraus. Das sorgt bei einem Drehmoment von 600 Newtonmeter für eine Beschleunigung von null auf 100 in 5,3 Sekunden und 264 km/h Spitze.
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Gas geben bis zum Weltrekord: Unter diesem Motto hat AC Schnitzer sich ein BMW 3er Coupé vorgenommen und zum schnellsten gasangetriebenen PKW der Welt gemacht. Der GP3.10 hat 552 PS unter der Haube, die den mit Flüssiggas betriebenen Sportler auf 318 km/h bringen.
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Mit dem R8 hat Audi einen echten Supersportler vom Stapel gelassen. Besonderer Hingucker der getunten Version von Abt ist die Frontschürze, die teilweise aus rotem Sichtkarbon besteht. Bislang bieten die Allgäuer noch kein Motortuning für den 4,2-Liter-V8 an. Der Grund: Noch ist nicht bekannt, wie viel Power der kommende Serien-R10 haben wird, und den soll der Abt-R8 leistungsmäßig übertreffen.
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Dieser berühmte Custom-Chevy startete sein Leben als Serienfahrzeug im Jahr 1957. Filmfans kennen den Wagen aus "Hollywood Knights" mit Michelle Pfeiffer. Unter der Haube: Ein hochmoderner 427er-Bigblock mit 7,0 Liter Hubraum.
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Das auf 835 Stück limitierte Sondermodell Astra OPC Nürburgring-Edition unterstreicht die Verbindung der Marke Opel zum traditionsreichen Rennkurs in der Eifel. Ein 240 PS starker 2,0-Liter-Benziner ermöglicht einen Spurt auf Tempo 100 in 6,4 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 244 km/h.
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Der Golf Variant RaVe 270 steht für 270 PS, modifiziertes Design im Motorsport-Stil und eine sehr sportliche Ausstattung. So wird der Volkswagen von einem leistungsgesteigerten Motor des Golf GTI und dem 4Motion-Allradantrieb des Golf R32 beflügelt. Für den Karosserieumbau entwickelte Volkswagen eine neue, an den Motorsport angelehnte Designlinie. Außerdem wurde die ultimative Soundanlage mit 1.400 Watt Musikleistung eingebaut. Wermutstropfen: Das gezeigte Gefährt ist vorerst nur eine Studie.
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Zulieferer Mobis baut diesen Auffaller auf Basis des Hyundai-Coupé. Das wilde Styling per Bodykit und Effektlackierung kann sich der Wagen leisten. Auch unter der Haube haben die Tuner nämlich kräftig Hand angelegt und dem Zweitürer eine Leistungskur per Kompressor gegönnt.
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Aus dem Familienkombi wird ein echter Flitzer: Zum Verkaufsstart des neuen Mercedes C-Klasse T-Modells präsentiert Brabus ein exklusives Sportprogramm. Das Angebot umfasst Motortuning für die Benzin- und Diesel-Modelle, Aerodynamikteile, Leichtmetallräder, Fahrwerkslösungen und individuelle Optionen fürs Interieur.
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Richtig radikal gibt sich dieser US-Cousin des Opel GT. Mit dem Solstice Racer Concept und seinem kompromisslos offenen Auftritt zitiert Pontiac historische Rennwagen wie den Jaguar D-Type. Entsprechend wurde auch die Technik für den Einsatz auf dem Rundkurs verbessert. Den Vierzylinder haben die Amerikaner auf 290 PS gekitzelt und Bremsanlage sowie Fahrwerk entsprechend angepasst. Im Inneren locken ein neues, fahrerorientiertes Cockpit, ein abnehmbares Lenkrad und falls der Ritt dann doch mal etwas zu heiß wird ein Feuerlöscher.
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Aus dem Schwabenland und von JE Design kommt dieser extrabreite VW-Touareg. Auf Wunsch hauchen die Tuner dem mächtigen V-10-Diesel 39 zusätzliche PS ein. Damit rennt der fette Wolfsburger 234 km/h schnell. Kostenpunkt fürs Motortuning: 1.739 Euro. Das breite Bodykit gibt`s nicht ganz so günstig: Wer die Karosserie des Touareg komplett auf JE Design umrüsten lässt, muss 4.949 Euro locker machen.
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Jaguar-Spezialist Arden schickt die britische Raubkatze zum Fitness-Training. Der komplett neu aufgebaute und auf 4,5 Liter Hubraum aufgebohrte Kompressor-V8 leistet 480 PS. Damit läuft das Coupé 305 km/h schnell und knackt die 100-km/h-Marke in 4,1 Sekunden.
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Ob sich Polizisten wohl darum reißen, in so ein kleines Dienstfahrzeug einzusteigen? Wohl kaum. Dennoch zeigt die Tuner-Initiative Tune It! Safe! diesen modifizierten Smart in Blau und Silber auf der Essen Motor Show 2007.