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Ein Auto für den Arbeitsnomaden

Nissan e-NV Workspace: Elektrotransporter als mobiles Büro

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Brühl, 27. Oktober 2016 - Flugzeug, Mietwohnung oder Café: Digitale Arbeitsnomaden ziehen von Tisch zu Tisch. Nissan zeigt nun, wie der Büroalltag künftig noch flexibler werden kann. In Kooperation mit den britischen Designern des Studio Hardie verwandelt der Autohersteller seinen Elektrotransporter e-NV200 in das weltweit erste mobile Büro mit Elektroantrieb. 

Vom Computer bis zur Kaffeemaschine: Alles da
Der e-NV200 Workspace bietet alle Annehmlichkeiten, die man am Arbeitsplatz erwartet: Ein ausklappbarer Schreibtisch ist ebenso an Bord wie WLAN, ein Touchscreen-Computer sowie eine Ladestation für Smartphones, die im rollenden Büro nicht nur die klassischen Telefone ersetzen, sondern mit denen auch die LED-Beleuchtung geregelt werden kann. Zur Ausstattung gehören außerdem ein Bluetooth-Audiosystem und ein Mini-Kühlschrank. Nicht fehlen darf natürlich eine Kaffeemaschine. Für all das bietet der Nissan e-NV200 mit seinem Ladevolumen von rund 4.200 Liter genug Platz. Ein Panorama-Glasdach und die LED-Bodenbeleuchtung, deren Farbgebung über eine Smartphone-App verändern werden kann, sollen für ein gutes Raumgefühl sorgen. 

Hot Desking auf dem Vormarsch
Das Konzeptfahrzeug zeichnet ein Bild, wie die Zukunft der Arbeit aussehen könnte. Das sogenannte Hot Desking, bei dem sich mehrere Arbeitnehmer durch unterschiedliche Arbeitszeiten einen Schreibtisch teilen, ist weltweit auf dem Vormarsch. Gerade kleinere Unternehmen und Selbstständige suchen oft nach Alternativen zum teuren Büro im Stadtzentrum. Die Miete für ein Büro in einer Stadt wie Frankfurt am Main kostet circa 444 Euro pro Quadratmeter, das sind schon bei 30 Quadratmeter über 13.000 Euro. Dazu kommen die Pendelkosten -- ein Monatsticket im öffentlichen Nahverkehr kostet in Deutschland durchschnittlich 110 Euro. Rollende Büros wie der e-NV200 Workspace könnten eine Alternative sein.


 

Günstige Kilometerkosten
Auch der gefahrene Kilometer ist durch den Elektroantrieb deutlich kostengünstiger als sonst: Die Stromkosten betragen gerade einmal 0,03 Euro pro Kilometer, so Nissan. Außerdem profitieren die Nutzer in manchen Städten von kostenlosen Parkplätzen inklusive Lademöglichkeit. Wer genug hat von der Stadt, kann sein Büro problemlos an die Küste oder in die Berge verlegen. Die Reichweite des Fahrzeugs beträgt bis zu 170 Kilometer. An einer Schnellladestation lassen sich die Lithium-Ionen-Akkus innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufladen. Während des Ladevorgangs bleibt der Fahrer mobil: Der Transporter verfügt eigens über eine Befestigungsmöglichkeit für Klappräder.


 

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