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Die Elektroautos mit der größten Reichweite

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Elektroautos Reichweite Ranking E-Mobile Preis
© Motor1.com/Hersteller

Die wichtigste Kennzahl eines Elektroautos ist derzeit wohl noch die Reichweite, denn die ist nicht sehr hoch. Wir zeigen Ihnen, wie weit die derzeit erhältlichen E-Mobile kommen. Angegeben ist neben der Reichweite im europäischen Fahrzyklus (NEFZ) auch der Neupreis vor Abzug der Elektroauto-Förderprämie. Vom angegebenen Preis können Sie also noch 4.000 Euro abziehen - diesen Betrag steuern je zur Hälfte der Hersteller und der Bundesfinanzminister bei.


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Citroën E-Méhari: 100-200 km

Unser Reichweiten-Ranking der E-Mobile auf dem deutschen Markt beginnt mit einem recht ungewöhnlichen Auto: Der Citroën E-Méhari fällt mit seinem Buggy-Konzept und seiner Plastikkarosserie deutlich aus dem Rahmen. Der nur 3,81 Meter lange und nur 68 PS starke Lifestyle-Wagen kostet 24.790 Euro. Die Reichweite gibt Citroën mit "200 km innerorts/100 km außerorts" an, eine offizielle NEFZ-Angabe gibt es nicht.


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Citroën C-Zero: 150 km

Der Citroën C-Zero ist baugleich mit den derzeit nicht angebotenen Modellen Mitsubishi Electric Vehicle (früher i-MiEV) und Peugeot iOn. Der knapp 3,50 Meter lange Citroën kostet 21.800 Euro, die NEFZ-Reichweite liegt bei 150 Kilometer. Damit ist der nur 67 PS starke C-Zero das E-Mobil mit der geringsten NEFZ-Reichweite auf dem deutschen Markt. Allerdings auch das günstigste.


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Smart Forfour electric drive: 155 km

Der viersitzige Smart mit Elektroantrieb schafft 155 Kilometer mit einer Ladung seiner Lithium-Ionen-Batterie. Die Preise beginnen bei 22.600 Euro. Wer sich nur für Reichweite und Preis interessiert, ist mit dem folgenden Modell sicher besser bedient.


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Smart Fortwo electric drive: 160 km

Auch den zweisitzigen Smart gibt es mit Elektroantrieb. Die Reichweite von 160 Kilometer reicht für den Stadtverkehr sicher aus, genauso wie die 82 PS. Mit 21.940 Euro ist der Fortwo electric drive reichweitenbezogen günstiger als der C-Zero: Beim Smart kostet ein Kilometer Reichweite 137 Euro, beim C-Zero sind es 145 Euro. Dazu hat der Smart auch etwas mehr Leistung und sprintet deutlich schneller auf Tempo 100 (auch wenn das Elektro-Fans wohl weniger interessiert).


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VW e-Up: 160 km

Zum Preis von 26.900 Euro bekommt man den VW e-Up mit 82 PS. Die Reichweite von 160 Kilometer ist für den reinen Stadtbetrieb locker ausreichend. Aber wenn man berechnet, wieviel man dafür ausgeben muss, ist der e-Up mit 168 Euro pro Kilometer nicht sehr überzeugend.


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Mercedes B 250 e: 200 km

Die 2014 gestartete Elektroversion der Mercedes B-Klasse wird wegen Anlauf der neuen B-Klasse-Generation im Jahr 2018 nicht mehr produziert, wie uns Firmensprecher Markus Nast bestätigte. In der aktuellen Preisliste ist der B 250 e allerdings noch vertreten, so dass man noch vielleicht noch ein Exemplar ergattern kann. Der Wagen hat 179 PS und ein markentypisch erschreckendes Preisschild: 39.151 Euro sind nicht gerade wenig. Die Reichweite liegt laut Mercedes bei etwa 200 Kilometer - ziemlich wenig. So ergibt sich ein exorbitanter "Reichweitenpreis" von fast 196 Euro pro Kilometer.


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Ford Focus electric: 225 km

Auch der elektrisch angetriebene Ford Focus ist in der Auslaufphase: Auf der Hersteller-Website gibt es zwar noch eine Preisliste (mit Stand vom August 2017), aber das Modell ist nicht mehr konfigurierbar. Das macht nichts, denn es gibt attraktivere Modelle. Leistung (147 PS) und Drehmoment (200 Newtonmeter) dürften für die meisten Zwecke reichen, doch die Reichweite von 225 Kilometer ist eher mau. Vor allem, wenn man den Preis bedenkt: 34.900 Euro. Da ist das folgende Angebot wohl besser.


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Kia Soul EV: 250 km

Den 110 PS starke Kia Soul EV gibt es schon ab 29.490 Euro. Die 30 Kilowattstunden (kWh) speichernde Lithium-Ionen-Polymer-Batterie soll eine NEFZ-Reichweite von 250 Kilometer ermöglichen - das sind etwa 118 Euro pro Kilometer Reichweite. Das ist günstig.


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Hyundai Ioniq Elektro: 280 km

Der Lithium-Ionen-Polymer-Akku des Hyundai Ioniq Elektro speichert nur 28 kWh, die Reichweite beschränkt sich daher auf 280 Kilometer. Berauschend ist das für ein neues Auto nicht. Der Grund ist vielleicht, dass die Basis auch für eine Hybrid- und eine Plug-in-Hybrid-Variante genutzt wird und daher zu wenig Platz für eine größere Batterie bietet. Der Preis ist dafür relativ niedrig: Bei 33.300 Euro geht es los. Aber es gibt günstigere Angebote, wie wir gleich sehen werden.


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VW e-Golf: 300 km

Der 136 PS starke VW e-Golf schafft erstaunliche 300 Kilometer, der Preis liegt bei 35.900 Euro. Das sind knapp 120 Euro pro Kilometer Reichweite. Günstig ist das nun wirklich nicht, aber der e-Golf ist das billigste Modell über der magischen 300-Kilometer-Marke.


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BMW i3: bis zu 300 km/h

Der als reines Elektroauto mit Carbon-Grundgerüst entwickelte BMW i3 war im Startjahr 2013 ein hervorstechendes Angebot. Die starke Leistung von 170 PS machte das Auto attraktiv, doch die etwas ungewöhnliche Karosserie und die geringe Norm-Reichweite von 190 Kilometer schrecken wohl viele Kunden ab. Die Reichweite wurde mit einem neuen 27-kWh-Akku im Sommer 2016 auf ansehnliche 300 Kilometer erhöht. Der Preis für diese Version ist allerdings premiummäßig: 37.550 Euro. Die neue Version i3s mit 184 PS ist reichweitenmäßig eine Enttäuschung, denn sie schafft nur 280 Kilometer (ist mit 41.150 Euro aber noch teurer).


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Tesla Model 3: ca. 350 km

Das Model 3 wird bereits gebaut, wenn auch nur in homöopathischen Dosen - Tesla hat Schwierigkeiten mit der Produktion. Doch soll die neue Mittelklasse-Limousine 220 Meilen schaffen. Das wären etwa 350 Kilometer. Der Preis wird auf der deutschen Tesla-Website mit 35.000 Dollar (umgerechnet rund 30.000 Euro) angegeben. Doch ist noch nicht klar, ob dieser Preis gehalten werden kann, und man nicht noch die deutsche Mehrwertsteuer draufrechnen muss. Geht man von 30.000 Euro aus, liegt der Reichweite-Quotient bei etwa 86 Euro pro Kilometer - das wäre günstig. Zweifelhaft ist auch aber noch, wann man das Auto bekommt. Dazu heißt es auf der Website: "Reservieren Sie Ihr Model 3 noch heute, um es in 12 bis 18 Monaten in Empfang zu nehmen."


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Nissan Leaf (ab Januar 2018): 378 km

Der aktuelle Leaf soll mit seinem 30-kWh-Akku 250 Kilometer schaffen. Doch künftig erhält er eine 40-kWh-Batterie, die gleich 378 Kilometer ermöglicht. Für 31.950 Euro kann man das Auto bereits bestellen, die Auslieferung beginnt im Januar 2018. Der Reichweitenpreis liegt mit 85 Euro auf dem Niveau des Tesla Model 3. Für Ende 2018 kündigt Nissan eine weitere Leaf-Version mit noch mehr Leistung und mehr Reichweite an - man darf also gespannt sein.


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Renault Zoe: bis zu 400 km

Beim Renault Zoe kann man die Batterie mieten oder kaufen. Die Basisversion hat einen 22-kWh-Akku, schafft 240 Kilometer und kostet (inklusive Akku) 30.100 Euro. Attraktiver ist wohl die Version mit der neueren "Z.E. 40"-Batterie für 3.100 Euro Aufpreis. Wer 33.200 Euro zahlt, bekommt einen Elektro-Kleinwagen mit 400 Kilometer Reichweite. Das dürfte so manchem reichen. Außerdem ist der Reichweitenpreis von etwa 75 Euro pro Kilometer sehr günstig. Für uns gehört der Zoe derzeit zu den attraktivsten E-Autos auf dem Markt, auch wenn es Fahrzeuge mit mehr Reichweite gibt.


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Opel Ampera-e: 520 km

Das Elektroauto von Opel schafft 520 Kilometer nach NEFZ. Das klingt super, nur hat die Marke mit dem Blitz enorme Lieferprobleme. Nur wenige Exemplare haben Deutschland bisher erreicht, und Besserung ist nicht in Sicht. Auf der Opel-Website sucht man daher im Konfigurator vergebens nach dem Ampera-e. Für den Listenpreis von 39.330 Euro wird man wohl nur schwerlich einen bekommen. Schade.


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Tesla Model X: bis zu 565 km

Das Tesla Model X ist eine Art Crossover zwischen SUV, Van und Limousine. Die Basisversion 75D soll mit ihrer 75-Kilowattstunden-Batterie 417 Kilometer schaffen, die stärkste Version P100D (die in 3,1 Sekunden auf 100 km/h sprintet) schafft 542 Kilometer, doch die Version mit der größten Reichweite ist der 100D mit 565 Kilometer. Der Preis für diese Version ist allerdings horrend: 110.800 Euro.


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Tesla Model S: bis zu 632 km

Wie beim Model X gibt es auch beim Model S derzeit drei verschiedene Varianten. Das Einstiegsmodell 75D schafft 490 Kilometer, der P100D gibt nach 613 Kilometer auf, aber der Reichweitenkönig ist der 100D mit beeindruckenden 632 Kilometer. Das ist Rekord auf dem deutschen Markt. Das Auto kostet allerdings die Kleinigkeit von 105.320 Euro.


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Fazit: Drei Sieger

Sie suchen ein Elektroauto mit großer Reichweite? Nun, unangefochtener Sieger unseres Rankings ist das Tesla Model S. Doch mit über 100.000 Euro ist der Wagen wohl nur für Wenige attraktiv. In der mittleren Preisklasse würden wir uns für den Renault Zoe entscheiden. Der Elektro-Kleinwagen kostet mit rund 33.000 Euro zwar so viel wie ein konventionell angetriebener BMW 3er, aber Elektroautos sind eben teuer. Und beim Zoe bekommt man 400 Kilometer Normreichweite für sein Geld - für uns das derzeit beste Kosten-Nutzen-Verhältnis. Wer sich allerdings sagt: Ich möchte mit dem E-Mobil nur in der Stadt fahren und da ist die Reichweite nicht so wichtig, ist mit dem günstigen Smart Fortwo electric drive für knapp 22.000 Euro wohl am besten bedient.


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