© Motor1.com/Hersteller
Tuning-Fans, Auto-Begeisterte oder Motorsport-Anhänger aus aller Welt schauen ins Ruhrgebiet. Dort steigt die vom 29. November bis zum 7. Dezember 2014 die Essen Motor Show. Zu bestaunen sind sportliche Serienautomobile, Tuning, Motorsport, Classic Cars und Motorräder. Dazu bietet die Messe wieder jede Menge Sonderschauen. Unter die Ausstellungsstücke mischen sich immer wieder besonders verrückte Anfertigungen. Wir haben die Highlights der abgefahrenen Umbauten in einer Bildergalerie zusammengefasst.
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Ob dieser VW Golf 1 noch fährt? Bei dem Showcar wurde der ganze Motorblock verchromt. Auch die Anbauteile erhielten den glänzenden Überzug. Der Vierzylinder holt Luft über offene Ansaugtrichter, also eher ein Fahrzeug für den Indoor-Einsatz.
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Das war mal ein Opel Vectra A. Im Originalzustand entwickelt sich der Rentner-Rüsselsheimer langsam aber sicher zu einem Youngtimer. Die gegenläufig öffnenden Türen, aber auch der Einarm-Scheibenwischer, sind alles andere als serienmäßig.
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Der Audi "72" war ab 1965 das erste Fahrzeugmodell der neu gegründeten Auto Union. Die 72 stand dabei für die PS-Leistung des 1,7-Liter-Vierzylinder-Motors. So flach wie der Audi in Essen steht, war er ab Werk aber nie. Auch die verchromten Felgen fehlten im damaligen Serienumfang.
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Die Klapprichtung der BMW E30 Motorhaube stimmt schon einmal mit der originalen Richtung überein. Der Rest ist ein Privatumbau. Eine goldgelbe Lackierung und mächtig breite Schlappen zieren das angehende Oldtimer-Modell.
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Ein echtes Muscle-Car der Neuzeit ist der Dodge Challenger SRT8. Er steht als "First Edition" in Essen. Die Edition wurde von 2008 bis 2010 gebaut und und hatte einen 6,1-Liter-V8 mit 431 PS unter der Haube.
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Was haben wir denn da? Einen Audi? Nein! Das war mal ein Infiniti FX 35. Die Frontschürze ist ein Eigenbau, die Lackierung stammt von Audi, das Tagfahrlicht vom S6, die Spiegelblinker vom A4 und die Schalensitze vom RS4. Rund 500 PS generiert der Motor aus 3,5 Litern und sechs Zylindern.
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Dieser 1er BMW hat nicht nur eine wirklich abgefahrene Lackierung vorzuweisen, sondern der Sechszylinder-Biturbo stemmt auch noch 326 PS auf die Kurbelwelle. Darüber hinaus lässt sich das H&R-Luftfahrwerk per Knopfdruck heben und senken.
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Hier haben wir einen Chevrolet Impala SS von 1965. Die aufwendige Lackierung des 250 PS starken Straßenkreuzers hat "Metallflakes" mit eingemischt. Darüber hinaus ist in dem Impala ein Luftfahrwerk verbaut.
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In diesem Opel Corsa B von 1997 schlägt ein GSI-Herz aus dem Astra F mit 150 PS. Die Schläuche im Motorraum wurden mit Leder bezogen. Die Karosserie ist "gecleant", das heißt Türgriffe, Markenembleme oder Schlösser sucht man an der Außenhaut vergeblich. Man achte auch auf das Kennzeichen.
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Das hier war mal ein Fiat Coupé von 1994. Der Motor wurde einem extremen Umbau unterzogen. Der private Tuner schaffte es, aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Motor 525 PS zu quetschen. Die passende Verpackung zu der immensen Leistung wird gleich mitgeliefert.
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Ein Opel Astra G zum anbeißen. Der Rüsselsheimer von Spektakulor sieht aus wie eine übergroße Schokoladenpraline. Der farblich passende Wohnwagen ist für einen Ausflug zum Schokoladenmuseum gleich mit dabei.
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Auf den ersten Blick sieht dieser VW Käfer nicht so sehr nach einem Highlight aus. Der Unterboden macht aber den Unterschied. Dieser ist komplett mit Straußenleder bezogen. Was das bringt? Wir wissen es auch nicht so genau.
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Der Corsa B ist nach wie vor beliebt bei privaten Tunern. Oftmals stecken höhere fünfstellige Geldbeträge in den Kleinwagen. Der Kollege hier hat ein Luftfahrwerk und einen 150 PS starken Zweiliter-Benziner im auslackierten Motorraum. Der Motor wurde dazu verchromt, vergoldet und zum Teil mit Leder bezogen.
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Wer keine Flügeltüren hat, der liegt nicht im Trend. So scheint es jedenfalls auch dieses Jahr in Essen zu sein. Viele private Tuner holen sich mit den nach oben öffnenden Einstiegen ein gewisses Sportwagen-Gefühl in den Kleinwagen. Auch dieser Suzuki Swift geht mit dem Trend.
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Dieser Privat-Tuner hat sich einen Audi TT Roadster vorgenommen. Jetzt trägt der offene Ingolstädter große Chromfelgen, ein Bodykit von Rieger und ist im Innenraum mit zweifarbigem Leder bezogen. Bei der Motorisierung blieb es bei dem serienmäßigen 3,2-Liter-V6 mit 250 PS.
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Im Gegensatz zu den privaten Tuning-Fahrzeugen kann man diesen Buggy kaufen. So, wie es auf der Messe zu sehen ist, kostet das umgebaute Spaßmobil mit 812 Kubikzentimeter Hubraum und 65 PS etwa 20.000 Euro. Im Preis inbegriffen sind die Sidepipes, die 18-Zoll-Felgen und die HiFi-Anlage.
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Neben all den verrückten Privatwagen sieht der Porsche GT2 RS von Wimmer fast langweilig aus. Dafür haben es die Leistungsdaten in sich: 1.156 PS und 1.100 Newtonmeter Drehmoment sind gewaltige Hausnummern.
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Der Zweisitzer sieht aus wie ein Dreirad, hat aber vier Räder. Dazu kommt eine offene Karosserie ohne nennenswerte Windschutzscheibe und nur 900 Kilogramm Gesamtgewicht. Unter der Haube steckt ein 4,0-Liter-Jaguar-V8 mit Kompressoraufladung und 375 PS.
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Die Basis des bb Moonracer ist ein Porsche 911 G-Modell und die Rückkehr von Rainer Buchmann (bb) in die Porsche-Szene. Von dem 330-PS-Wagen ist eine Kleinserie vorgesehen. Die Preise sollen dann zwischen 300.000 und 380.000 Euro liegen.
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Die Studie hat die klassische Form ehemaliger Grand-Prix-Rennwagen. Sie wiegt rund 800 Kilogramm und wird von einem BMW-V12-Motor angetrieben.
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Deanz Rods and Racecarz aus Graymont (USA) präsentiert die Blue Mamba, ein Custom Car auf Basis des VW Karmann Ghia aus dem Jahr 1967. Der gewaltige Motor stammt aus einer Dodge Viper. Er hat 8,4 Liter Hubraum, zehn Zylinder und 650 PS.
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An diesem 1936er Chevy Master Deluxe von Mario DeAlba Sr. hätte Al Capone sicher auch seine Freude gehabt. Der Name des roten Prunkstücks: "El Radrote".
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Dürfen wir vorstellen? Das ist Double Trouble. Gordon Tronson aus Las Vegas (USA) stellte dieses Unikat auf die Räder, dessen Vorbild das T-Modell von Ford ist. Heraus kam ein Roadster mit Fiberglas-Karosse und zwei 4,6-Liter-V8-Motoren aus Aluminium. Vier Turbolader beatmen die zwei Aggregate, die zusammen auf über 1.000 PS kommen.
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Dieser Dampfwagen wurde erstmals von Nicholas Cugnot im Jahr 1769 in Paris vorgestellt, der damit das erste mit eigenem Antrieb fahrende Fahrzeug der Welt schuf. Seit 1800 steht der originale Fardier im "Musée des arts et métiers" in Paris. Auf der Essen Motor Show ist ein Nachbau ausgestellt, den der in Florida lebende Franzose Alain Cerf auf die Räder brachte.