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Gibt es derzeit schöne Neuwagen? Attraktive Autos, die durch ihre Optik begehrenswert sind? Darüber kann man fraglos lange und kontrovers diskutieren. Auch bei uns in Redaktion haben die Köpfe geraucht. Wir zeigen Ihnen unsere (natürlich rein subjektiven) Vorschläge
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Roland Hildebrandt (Redaktion): Ein VW Golf Variant ist ja durchaus praktisch. Aber eben auch ziemlich bieder. Wie gut, dass Seat auf gleicher Basis den rassigen Leon ST auf die Räder stellt. Zur Optik gesellt sich zudem noch ein fairer Preis.
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Die aktuelle Designsprache von Mazda gefällt mir ausgesprochen gut. Die beste Umsetzung ist derzeit bei der Limousinenversion des 6 erfolgt. Hier beweist sich der alte Grundsatz: Länge läuft.
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Gut gemacht, Audi! Während das alte A3 Cabriolet mit seinem Stummelheck sehr pummelig wirkte, ist der Nachfolger wie aus einem Guß.
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Zugegeben: Von dem Konzept einer viertürigen Limousine mit abgesenkten Dach und rahmenlosen Seitenscheiben bin ich immer noch nicht restlos überzeugt. Zumal, wenn das Ergebnis "Coupé" genannt wird. Im Fall des BMW 6er Gran Coupé ist die äußere Hülle aber tatsächlich sehr attraktiv geworden
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Stefan Leichsenring (Redaktion): Der DB9 steht stellvertretend für eigentlich alle Aston Martins, denn sie sind sämtlich sehr elegant. Den von Henry Fisker entworfenen 2+2-sitzige DB9 gibt es als Coupé und als Cabriolet, wobei das Cabrio mit geschlossenem Textilverdeck keine ganz so gute Figur abgibt.
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Der Morgan Classic ist in seinen diversen Varianten - als 4/4, als Plus 4, als Roadster, Roadster 4 Seater und als Plus 8 - ein lebendes Fossil. Auch ganz neue Exemplare sehen aus wie Oldtimer. Mehr Retro geht kaum, und deswegen ist kaum ein Auto so trendy wie ein Morgan.
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Auch der Fiat 500 ist Retro-Design par Excellence. Der Cinquecento, wie ihn die Italiener aussprechen, lehnt sich optisch deutlich an den zwischen 1957 und 1975 gebauten Klassiker Nuova 500 an, ist aber - anders als die Morgans - ein modernes Auto.
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Zugegeben, der Jaguar F-Type ist noch ein wenig schicker, aber auch in einem Cayman kann man sich sehen lassen. Das Heck wirkt flacher als beim 911, was dem Auto etwas mehr Sportlichkeit gibt. Die offene Version Boxster fällt optisch deutlich hinter den Cayman zurück, was den höheren Preis des Coupés zumindest zum Teil erklärt.
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Manuel Lehbrink (Redaktion): Eigentlich zählt bei Kleinstwagen vor allem der Preis. Wenn sie dann noch gut aussehen, umso besser. Der Opel Adam ist so ein Kandidat, der beides kann. Er ist günstig und lässt sich dem individuellen Geschmack anpassen. Deshalb: Wenn es ein Kleinstwagen sein müsste, dann würde ein Opel Adam in meiner Garage stehen.
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Das Kürzel DS weckt Erinnerungen an längst vergangene und bessere Zeiten bei Citroën. Vielleicht verbinden wir deshalb außergewöhnliches Design und Schönheit mit dem DS5, selbst wenn er ohne eine hydropneumatische Federung und ohne die typischen Clubsessel für Fahrer und Beifahrer ausgeliefert wird.
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Hier muss ich eingestehen: Wirklich sinnvoll ist der F-150 Raptor mit 5,4 Liter Hubraum, 310 PS und einer Länge von 5,61 Meter nicht. Aber wie viel Fahrzeuge kennen Sie, die einen Dinosaurier-Namen tragen, aussehen wie ein Baja-California-Teilnehmer und gleichzeitig für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind?
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Sicherlich ist die Gestaltung im Stil eines Tarnkappenbombers Geschmackssache, aber irgendwie muss die Verpackung ja auf 610 PS verweisen. Beim Huracán trifft aggressive Motorleistung auf aggressives Design. Darum ist für mich Filippo Perinis Lamborghini einer der schönsten seit Langem.
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Sophie Heckenstaller (Grafik): Das Jaguar F-Type Coupé ist - wie das Cabrio - eines der schönsten Autos der letzten Zeit. Eine schöne Seitenlinie und aufregende Details machen die Optik perfekt. Als Achtzylinder mit bis zu 550 PS schaut der Wagen nicht nur aufregend aus, sondern klingt auch wie eine Raubkatze.
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Hätten Sie es gewusst? Der Range Rover Evoque ist inzwischen schon drei Jahre lang auf dem Markt. Gerade weil seine Optik aus dem Rahmen fällt, wirkt das SUV auch heute noch besonders und hebt sich aus der Masse hervor.
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Wenn 707 PS unter der Haube hämmern, sollte die Optik dazu passen. Beim Dodge Challenger Hellcat ist das zweifelsohne der Fall. Obwohl der Wagen fast ohne Ornamentik daherkommt, versprüht er viel Muscle-Car-Feeling.
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Ford findet langsam zu alter Stärke zurück: Der Focus bekam ein sehr gelungenes Facelift mit wesentlich verbessertem Innenraum und Kühlergrill im Aston-Martin-Look. Schade, dass der Grill nicht auch beim neu aufgelegten ST so zu finden ist.
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Jennifer Tomann (Grafik): Das hat Mercedes noch gefehlt: Ein Kompaktwagen für junge Leute. Vorbei ist es mit dem Rentner-Image. Diesen Part übernimmt nun die B-Klasse. Die neue A-Klasse hat eine sportliche, schnittige Form (die durchaus polarisiert) und macht vor allem in der AMG-Version richtig Spaß.
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Da gibt es nicht viel zu sagen. Eine Corvette war schon immer eine Ikone und wird es vermutlich auch bleiben. In der ganz frischen siebten Generation ist die US-Legende so scharf gezeichnet wie selten zuvor.
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Das hätte man vor 20 Jahren kaum geglaubt: Jaguar baut einen der schönsten Kombis auf dem Markt. Als XFR-S Sportbrake ist zudem richtig viel Kraft dahinter, nämlich 550 PS.
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Ist der Peugeot RCZ R mit seinen 270 PS unter dem Strich ein Frauenauto? Die Rundungen des Franzosen sind einfach sexy, was ihn gegenüber dem ähnlich aussehenden, aber eher sachlichen Audi TT positiv abhebt.
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Stefan Wagner (Redaktion): Muss man das mit der Schönheit und dem M4 wirklich erklären? Kantig und doch fließend. Extrem muskulös und doch filigran. Er ist die Schöne UND das Biest. Und das Beste: Er fährt auch so.
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Was passiert, wenn man einen BMW 5er oder einen Audi A6 auf italienisch übersetzt? Der Maserati Ghibli passiert! Alle Limousinen sollten aussehen wie der Ghibli, dann hätten wir eine schönere Welt.
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Manche bezeichnen alles, was Räder hat und aus Italien kommt, überschwänglich als "Bella Macchina". Beim 4C stimmt es sogar. Und warum? Weil endlich eine Studie eins zu eins in Serie gehen durfte. Bravissimo, Alfa!
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Das soll ein Daimler sein? Das neue S-Klasse Coupé ist irgendwo zwischen britischer Coolness und italienischer Grandezza. So brilliant sah noch kein Schwabe aus. Und wem Schönheit nicht reicht: Der große Beau neigt sich automatisch in die Kurve.
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Fabian Grass (Grafik): Hut ab vor Nissan! Der Qashqai kombiniert ein schickes Design mit viel Platz und guter Ausstattung. Das Ganze zu einem Preis, bei dem sich X3 und Co. warm anziehen müssen.
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Man kann Aston Martin vorwerfen, dass sich ihre Modelle ähnlich sehen. Aber warum auch nicht, bei solch einem zeitlos-exklusivem Design.
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Praktisch mit Chic: So kann man den BMW 3er Touring bezeichnen. Und mit dem optionalen M-Paket ist man sogar im kleinsten Diesel zumindest optisch sportlich unterwegs.
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Wieso auf Ferrari oder Lamborghini schielen, wenn nur einige Kilometer entfernt die wohl schönsten Italo-Sportwagen in Kleinserie gefertigt werden? Was man bei diesem Bild leider nicht sieht: Der Innenraum des Pagani Huayra ist ein Kunstwerk für sich.
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Henry Dinger (Redaktion): Für mich ist das viertürige Coupé der schönste aktuelle VW. Die Proportionen stimmen und die Silhouette wirkt elegant. "CC" steht für "Comfort-Coupé" und das ist vor allem an den Sitzen und bei der Federung spürbar.
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Der Audi R8 Spyder ist eine passende Alternative zu ähnlichen Boliden von Ferrari oder Lamborghini. Er sieht nicht nur aus wie ein echter Bolide, er fährt sich auch knackig. Gut finde ich, dass er dennoch noch genügend Komfort für den Alltag mitbringt.
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Im Jahr 2010 wurde der neue Jaguar XJ kritisch beäugt, schließlich kam er im Vergleich zu den Vorgängern in komplett neuer Form. Die Metamorphose ist aber voll und ganz gelungen. Das Flaggschiff ist derzeit der XJR mit 550 PS. Und der macht nicht nur fahrdynamisch jede Menge her, sondern hat für mich auch optisch das Zeug zum Traumauto.
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Das 3er-Derivat namens 4er Gran Coupé ist meiner Meinung nach die beste Wahl für einen BMW in dieser Klasse. Der Coupé-Viertürer vereint einen großen Kofferraum mit einer schnittigen Karosserie zu einem stimmigen Gesamtkonzept.
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Peter Hoffmann (Redaktion): Wenn es ein Kombi sein muss, dann wäre der BMW 530d Touring die erste Wahl. Ein Design ohne Schnörkel, der kurze vordere Überhang und die Möglichkeit, sowohl sportlich als auch komfortabel zu fahren zeichnen den 5er Touring aus. Und beim 30d stimmen auch noch Leistung und Verbrauch.
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Manche sagen ja, dass der Bentley Continental nur ein VW Phaeton Coupé sei. Nun gut, die technische Basis teilt sich der Brite mit dem Deutschen, aber was Luxus und Komfort angeht, fährt er in der höchsten Liga. Wenn auch der erste Continental mit seinen Rundungen in meinen Augen schöner war als das aktuelle, kantigere Modell, so gibt es es kaum einen besseren Gleiter für die Langstrecke. Und der Zwölfzylinder muss nicht sein.
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Der A7 Sportback ist der schönste Audi. Sein Design wirkt nicht so schlicht, um nicht zu sagen langweilig wie zum Beispiel bei A4 und A6, die man kaum voneinander unterscheiden kann. Richtig italienisch wirkt der A7 vor allem in der Seitenlinie und im Heckabschluss. Mutig auch, dass sie ihm eine große Heckklappe mitgegeben haben. Welcher Motor? Spielt eigentlich keine Rolle. Ich würde jeden nehmen, sechs Zylinder sind es schließlich immer.
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Der Porsche 911 ist und bleibt ein Klassiker. In seiner aktuellen Form wirkt er frischer denn je. Das Besondere: Er ist überall rund, hat keine harten Ecken und Kanten, und keine unnötigen Linien stören das Bild. Daber ist er schön kompakt, übersichtlich und bei Bedarf richtig schnell, selbst mit der kleinsten 350-PS-Maschine.