Las Vegas (USA), 2. November 2009 - Suzuki war bisher vor allem als Hersteller von Kleinwagen, SUVs und Motorrädern bekannt. Mit dem Mittelklasse-Modell Kizashi will sich die japanische Marke jetzt auch in einem weiteren Segment etablieren. Wie mögliche Sportvarianten des Kizashi aussehen könnten, das gibt es auf der SEMA-Show (3. bis 6. November 2009) zu begutachten. Drei Tuner zeigen in Las Vegas ihre sportlichen Interpretationen der viertürigen Limousine.
Kizashi Platinum Edition
Die Firma Road Race stellt den Kizashi Platinum Edition vor. Der Silber lackierte Wagen erhält neue Schürzen, Seitenschweller und einen Heckdiffusor. Ganz in Schwarz gehalten sind der neu gestaltete Kühlergrill, der Lufteinlass in der Motorhaube sowie die Leichtmetallfelgen. Sportfedern und Stabilisatoren ermöglichen eine bessere Fahrdynamik, für standesgemäßen Sound ist eine neue Abgasanlage zuständig. Die Verzögerung übernimmt eine Bremsanlage von Rotora mit 330-Millimeter-Scheiben vorne und 260-Millimeter-Scheiben hinten. Auch unter der Haube wurde Hand angelegt: So wurde das Ansaugsystem modifiziert und die Motorsteuerung optimiert.
Gemeinschaftswerk verschiedener Firmen
Der von Delta Tech Engineering präsentierte Kizashi enthält Komponenten verschiedenster Hersteller: Delta Tech selbst kümmerte sich um die Modifizierung des Ansaug- und Abgassystems. RK Sport entwickelte ein Bodykit, Koni steuerte ein Gewindefahrwerk sowie Stoßdämpfer bei. Dazu gibt es neue Sportsitze, LED-Leuchten und eine Kenwood-Soundanlage.
Auffällige Erscheinung: Kizashi Soleil
Eine besonders auffällige Erscheinung ist der Kizashi Soleil von Westside Auto Group. Das Fahrzeug ist zweifarbig lackiert - in Rot und Braun. Dazu gibt es goldene Alufelgen. Das Bodykit umfasst eine neue Frontschürze, Kotflügelverbreiterungen und einen modifizierten Grill. In der Heckansicht fallen die veränderte Heckklappe mit großem Spoiler und die in die Schürze integrierte Edelstahl-Auspuffanlage auf.
Getunter Pick-up Equator
Neben den Kizashi-Modellen ist auf der SEMA-Show 2009 ein weiterer Suzuki zu sehen - ein getunter Equator von Icon Vehicle Dynamics. Der hierzulande nicht angebotene Pick-up wird vo einem Vierliter-V6 angetrieben. Ein modifiziertes Fahrwerk mit neuen Federn soll in Kombination mit größeren Rädern die Offroad-Tauglichkeit des Equator verbessern. Gleichzeitig wirkt das Fahrzeug noch bulliger. Unterstützt wird dieser Eindruck durch verbreiterte Kotflügel und Zusatzscheinwerfer vor dem Kühlergrill.