Bildschöne Einzelanfertigung im Stil eines 50er-Jahre-Klassikers
Frankfurt/Main, 24. April 2006 Vielleicht das wertvollste Auto auf dem diesjährigen Genfer Autosalon zeigte Zagato: einen Ferrari 250 GTZ von 1956. Das klassische Gran-Turismo-Fahrzeug feiert in diesem Jahr 50. Geburtstag. In seiner Zeit gewann das GT-Fahrzeug zahlreiche Rennen und Eleganzwettbewerbe. Heute erzielt es auf dem Oldtimermarkt Höchstpreise und Fans zählen ihn zu den schönsten Autos der Welt. Jetzt präsentiert Zagato einen Ferrari 575M im klassischen Stil des 250 GTZ. Der 575 GTZ feiert sein Debüt beim Concorso dEleganza Villa dEste, der vom 22. bis 24. April 2006 in Cernobbio (Italien) stattfindet.
Einzelanfertigung für japanischen Sammler
Den Anstoß für die Einzelanfertigung gab der bekannte Autosammler Yoshiyuki Hayashi. Der Japaner nennt zahlreiche wertvolle Sammlerstücke sein Eigen, darunter einige Ferrari wie den 166MM, den 250 Spider California, zwei Daytona, Coupé und Spider, und den Enzo. Dieser Sammler gab Zagato den Auftrag, seinen 575M im Stil der berühmten Berlinetta 250 GTZ von 1956 zu karossieren. Die Blechhaut des 575 GTZ besteht vollständig aus Aluminium. Wie der 50er-Jahre-Klassiker ist die Einzelanfertigung zweifarbig gestaltet.
Idealer Rahmen beim Concorso dEleganza
Doch warum hat Zagato das Auto nicht schon in Genf präsentiert? Andrea Zagato, der Chef der italienischen Designschmiede sagt dazu: Es war eine mutige Entscheidung, das Fahrzeug nicht in Genf auszustellen geboren aus der Überlegung, dass ein Atelierprodukt wie dieser Ferrari Zagato erst in der Villa DEste seinen idealen Rahmen finden würde. Außerdem ist es eine Hommage an die neu auflebende Tradition des italienischen Eleganzwettbewerbs, von der ich mir wünsche, dass sie sich in den nächsten Jahren fortsetzen möge.
(sl)